Für eine tier- und umweltgerechte Landwirtschaft unterschreiben - Mitglied werden beim BN

Ab sofort bis 23. Dezember bitten Shabnam Kohestani, Celik Harun und René Quittenbaum (2. v. links nach rechts) für den BUND Naturschutz um Unterschriften gegen Massentierhaltung in Deutschland. Am Infostand kann man außerdem Mitglied beim BN werden. Mit auf dem Bild: Georg Kestel (rechts), Vorsitzender der Kreisgruppe Deggendorf und Irene Weinberger-Dalhof (links), Leiterin der Geschäftsstelle. (Bild: H. Freihoffer)

Ein wichtiges Thema für den BUND Naturschutz ist der Einsatz für eine gentechnikfreie, tier- und umweltverträgliche Landwirtschaft. Bis zum Freitag vor Weihnachten sammelt der Verband in Deggendorf Unterschriften für eine Aktion des Bundesverbandes gegen Massentierhaltung und Tierfabriken. Bis 23.12. stehen René Quittenbaum, Celik Harun und Shabnam Kohestani für den BUND zuerst am Micheal-Fischerplatz (beim Drogeriemarkt Müller) und dann auf der anderen Seite der Grabkirche. Auch in Form einer Mitgliedschaft können die Anliegen des BUND Naturschutz dabei unterstützt werden.

"Auch wenn die großen Tierfabriken eher in den Nachbarlandkreisen bzw. in anderen Bundesländern zu finden sind, hat doch jeder als Verbraucher Einfluss auf die Art, wie Fleisch erzeugt und Tiere gehalten werden", erklärt Georg Kestel, Vorsitzender der Kreisgruppe Deggendorf des BN. Die Folgen einer zu intensiven Landnutzung wie Hochwasser, Nitrat im Grundwasser und Schlammabtrag von "Maisäckern an falscher Stelle" würden aber auch in Niederbayern zunehmend sichtbar, wie zum Beispiel beim letzten Hochwasser in Simbach.

Im Zuge der Unterschriftensammlung in Deggendorf kann man auch Mitglied beim BUND Naturschutz werden. "Wir freuen uns sehr, wenn Menschen unsere Ziele durch ihre Mitgliedschaft oder auch durch ihre aktive Mitarbeit unterstützen wollen. Daher werden die Sammler Interessierte auch auf die Möglichkeit eines Beitritts ansprechen." Am Infostand kann man sich außerdem über die aktuellen Projekte der Kreisgruppe informieren, wie zum Beispiel die Umweltbildungsangebote und die für Februar und März geplante Erfassung der Wildkatze im Landkreis.

Für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und für einen fairen Handel lädt der BUND Naturschutz zusammen mit vielen weiteren Verbänden und Initaitiven am 21. Januar unter dem Motto "Wir haben es satt" zu einer großen Demonstration in Berlin.