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Was blüht denn da für Biene, Hummel & Co? – Blühflächen in der Stadt

Wie legt man auf professionelle Weise mit wenig Aufwand Blühflächen für Insekten an, die lange bestehen bleiben - und die noch dazu gut aussehen und mit deutlich weniger Aufwand zu pflegen sind als eine Rasenfläche?

Wir laden ein zu einer Exkursion am Dienstag, den 22.6.2021, von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr mit Stefanie Arneth (Landschaftsarchitektin am Stadtplanungsamt Deggendorf) und Barbara Heydenreich (Dipl. Ing. Gartenbau, Netzwerk Blühende Landschaft e.V.). Treffpunkt zur Führung ist am Bogenbachdamm gegenüber Bauhof Deggendorf, Weidenstraße 12, 94469 Deggendorf. Die Führung veranstalten wir zusammen mit der der Stadt Deggendorf und dem Netzwerk Blühende Landschaft e.V.

Wegen Corona ist eine Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BN Deggendorf unter deggendorf@bund-naturschutz.de oder per Telefon unter 0991-32555 erforderlich.

Anhand von im Stadtgebiet Deggendorf angelegten Blumenwiesen und Blühflächen stellen Stefanie Arneth und Barbara Heydenreich verschiedene Saatgutmischungen vor. Sie erklären, welche Bodenvorbereitung bei der Anlage einer Blumenwiese notwendig ist. Der Besichtigungsspaziergang führt vom städtischen Bauhof über den Bogenbach zum Rondell am Stadtpark und zur Wiese am „Tor zum Bayerischen Wald“.

Will man eine Blumenwiese anlegen, sollte man überlegen, welche Samen man aussät. Heimische Pflanzenarten haben den Vorteil, dass sie der  einheimischen Insektenwelt mehr zu bieten haben.

Unsere Wiesenblumenarten unterscheiden sich je nach geografischer Herkunft in ihren Eigenschaften. Zum Bespiel unterscheidet sich eine Wiesenflockenblume aus Schleswig-Holstein in ihrer Anpassung an die Umgebung von einer Wiesenflockenblume aus Bayern. Viele Insekten wiederum brauchen bestimmte Nahrungs- und Wirtspflanzen und sind in ihrer Entwicklung auf deren Eigenschaften angewiesen. Es ist deswegen von entscheidendem Vorteil für die Natur, wenn Saatgut aus der Region verwendet wird.

Rund ums Haus und in Balkonkästen kann man auch bunte Sommerblumen aussäen, die zwar nicht regional und einheimisch sind, aber vielen Insekten Nektar und Pollen bieten. Diese Blumen sind gestalterisch effektvoll und eine gute Alternative zum sterilen Rasen oder der pollenlosen Hybridpflanze. Auch derartige Blühmischungen werden auf der Exkursion gezeigt.