Donaukongress 2025 - am 6. und 7. Dezember in Donauwörth: “Donautal im Zeichen der Renaturierung”
Am 6. und 7. Dezember 2025 fand der 34. Internationale Donaukongress statt - in diesem Jahr in Donauwörth an der schwäbischen Donau unter dem Motto “Donautal im Zeichen der Renaturierung”.
Die Hochwasserkatastrophe 2024 in Schwaben hat genauso eindringlich wie die Dürrezeiten der Jahre davor gezeigt, dass die Bedrohungen durch die Erderwärmung real sind und parallel zu Maßnahmen zum Klimaschutz auch Maßnahmen zur Begrenzung der Schäden angegangen werden müssen. Ein zentraler Schlüssel hierfür ist die Renaturierung unserer Bäche und Flüsse sowie die Verbesserung des Wasserhaushaltes unserer Landschaft. Statt möglichst schneller Wasserableitung brauchen wir Böden und Bäche, die Wasser zurückhalten und natürlich speichern.
Beim 34. Donaukongress vermittelten am Samstag, den 6. Dezember insgesamt sechs Präsentationen, welche Projekte zur Renaturierung der Donau, ihrer Auen und des Donauriedes in Schwaben bereits durchgeführt, geplant und weiter nötig sind und welche Bedeutung das Donauried und das Einzugsgebiet für den Hochwasserschutz hat. Der internationale Blick auf die Donau als zentrale Lebensachse widmete sich der Zukunft der früher auch in Schwaben heimischen Störe und den europäischen Konzepten für eine nachhaltige Entwicklung.
Am Sonntag, den 7. Dezember fand eine Exkursion in die “Mertinger Höll” statt - zu Themen wie Moorschutz, Wiederherstellung Wasserhaushalt Ruten, Wiesenbrüter-Lebensraum und Retentionsraum bei Hochwasser. Der BN hat im östlichen Donauried über viele Jahrzehnte nahezu zusammenhängende Flächen von 180 ha erworben. Diese dienen dem Wiesenbrüterschutz, tragen zuküntiig zur Moorrenaturierung bei und verbessern den Wasserrückhalt in der Fläche im natürlichen Überschwemmungsgebiet der Donau. Die Exkursion vermittelte einen Eindruck von der Größe und Offenheit der Riedlandschaft.
Das Programm mit weiteren Angaben zum Kongress finden Sie hier zum Download.







