Welterbe Niederbayerische Donaulandschaft mit dem RAD erFAHREN – von Vilshofen nach Deggendorf

„Nach der langen Corona-bedingten Pause freuen wir uns sehr auf diese Radexkursion! Alle Menschen, die sich für unsere besondere Natur- und Kulturlandschaft interessieren, sind am Sonntag, den 28. Juni herzlich eingeladen, von Vilshofen nach Deggendorf mitzufahren“, erklärt Georg Kestel, Chef der Deggendorfer BN-Gruppe. Treffpunkt ist am Bahnhof in Vilshofen um 9:30 Uhr, enden soll die Tour gegen 17:30 Uhr am Hauptbahnhof in Deggendorf.

Die Fahrt führte unter anderem zu einem Altwasser bei Aichet in der Mühlhamer Schleife (Bild: M. Knopf)

11.06.2020

Da sich die „Welterbe-Radtouren“ des BUND Naturschutz Deggendorf im letzten Jahr großer Beliebtheit erfreut haben, bietet der BN auch heuer wieder Radtouren in der Niederbayerischen Donaulandschaft an. Aufgrund der aktuellen Corona-Vorgaben muss die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer allerdings auf insgesamt 15 begrenzt werden, eine Anmeldung ist daher erforderlich. Nach der Fahrt sollen allerdings wieder Karten und Kurzinformationen auf der Webseite der Kreisgruppe veröffentlicht werden, so dass jeder die Route auch auf eigene Faust fahren kann (die im letzten Jahr entwickelte Route von Deggendorf nach Vilshofen finden Sie hier).

Als Naturexperten mit von der Partie sind neben Georg Kestel auch Irene Weinberger-Dalhof, Landschaftsarchitektin und Helgard Gillitzer, Biologin, sowie Jeanette und Andreas Schmid als professionelle Radtourenleiter.

Unterwegs erkundet die Gruppe wie immer sowohl naturkundliche als auch kulturelle und geschichtliche Besonderheiten – beides ist auf dieser Strecke entlang der Donau in einer außerordentlichen Dichte und Qualität zu finden. Die Radtour führt unter anderem zum Naturschutzgebiet „Winzerer Letten“; die Burgruine Hilgartsberg, das Ziegelmuseum in Flintsbach und die Frauenberg-Kirche in Hengersberg markieren kulturelle und geschichtliche Highlights auf der Strecke.

Wie bei den Touren im letzten Jahr wollen die Veranstalter auch diesmal wieder die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermuntern, weitere, möglicherweise noch versteckte „Schätze“ oder auch interessante Geschichten rund um die Donaulandschaft mitzuteilen. „Die Informationen wollen wir dann so aufbereiten, dass daraus Vorschläge und Karten für entsprechende Radtouren entstehen“, erklärt Georg Kestel. Einheimische und Touristen sollen damit möglichst einfach eigene, interessante Routen planen und sich bewusst durch die Welterbe-Region bewegen können. Dabei soll nicht nur der unschätzbare Wert der frei fließenden Donau, sondern vor allem auch die enge Verknüpfung von Natur und Kultur in der Donaulandschaft sichtbar werden.

Wer „Geheimtipps“ an der Donau mitteilen will, selber aber nicht mitradeln kann, kann dies unter  deggendorf@bund-naturschutz.de oder per Telefon 0991/32555 bei Irene Weinberger-Dalhof in der BN-Geschäftsstelle Deggendorf tun.

Wegen der langen Corona-Pause entfällt der im gedruckten Programm noch genannte Unkostenbeitrag. Der Verband bittet stattdessen um Spenden. Wegen der geltenden Abstandsregeln ist die Teilnehmerzahl begrenzt, für alle Fälle müssen für Führungen u. ä. auch Gesichtsmasken mitgeführt und das Hygienekonzept zu der Veranstaltung beachtet werden. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail (deggendorf@bund-naturschutz.de, bitte Name / Vorname, vollständige Adresse sowie Tel.-Nr. und E-Mail-Adresse angeben!) oder über das Anmeldeformular auf der Infoseite zu der Radfahrt.